Hass-Triptychon

HASS-TRIPTYCHON – WEGE AUS DER KRISE

Eine Therapie in drei Flügeln

Sie leben an einem Autobahnzubringer digital vereinsamt, durch Klamotten von der Stange mühsam in einer Form gehalten. Sie haben sich und den anderen nicht viel zu sagen, die Erinnerungen sind nicht der Rede wert, die Zukunft erst recht nicht und das Gespräch mit den Kindern, Katzen, Nachbarn ist schon lange abgebrochen. Der homo europaeus jedweden Geschlechts und Alters in Sibylle Bergs neuem Stück ist in der Warteschleife der automatischen Sinnbeantwortung hängengeblieben. Aber es gibt Wege aus der Krise! Berg setzt eine Gesellschaft im psychotektonischen Prekariat auf die Couch ihres Therapeuten. Der heißt „Hassmaster“, und führt in drei lyrischen Flügelschlägen seine Probanden von der Anamnese der Tristess, über die Erkenntnis der Wut hin zur Lösung aller Probleme. Ersan Mondtag inszeniert Bergs bitterböse Farce in einer Koproduktion mit den Wiener Festwochen als Singspiel mit Kompositionen von Beni Brachtel und Benny Claessens als Dark Angel der Gruppentherapie.

Uraufführung 24. Mai bei den Wiener Festwochen

 

Die Berliner Premiere findet in der Spielzeit 2019/2020 im Gorki statt.
 

Foto: Esra Rotthoff

Koproduktion mit den Wiener Festwochen
Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg

Team

Bühne

Kostüme

Musik/Komposition

Musikalische Einstudierung

Sounddesign

Dramaturgie