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Die Letzten

Iwan ist ein Mann mit Vergangenheit, Familie und mehr als nur einem Problem. Er scheint am Ende, seine Finanzen so zerrüttet wie seine Familie, die Kinder, verkommen oder traumatisiert, stehen ihm in nichts nach: Alexander ist eitel, Nadeshda intrigiert, Ljubow ist verbittert. Die jüngsten Pjotr und Wera suchen nach einem Ausweg, egal wie. Auf dem gespenstischen Weg zurück zu Geld und Macht wird der archaische Patriarch seine vielleicht erfolgreichste Rolle spielen – die des charismatischen »Menschenzüchters«. 

Regisseur András Dömötör entwickelt mit einem 110 Jahre alten Gorki-Text das spielerische Psychogramm einer Ermächtigung des Menschen über den Menschen, als Reise in einen uns allzu nahen Horror.

Premiere 15. Juni 2018

Foto: Esra Rotthoff

Rechte an der Übersetzung: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin

Geburtstagsüberraschung. Ein Essay von Aram Tafreshian 

Team

Bühne

Kostüme

Musik & Musikalische Einrichtung

Dramaturgie

Übersetzung

Besetzung

Knut Berger

Mareike Beykirch

Lea Draeger

Vidina Popov

Ruth Reinecke

Dimitrij Schaad

Aram Tafreshian

Till Wonka

Pressestimmen

»Die Reflexionsarmut der Dialoge, ihr bitterer Zynismus sind sicher ein Grund, warum Die Letzten zu den selten gespielten Gorki-Stücken zählen, doch macht Dömötörs radikal laborhafter Familienhöllen-Zugriff unverkennbar, wie sehr es als Parabel auch für unsere Zeit wieder taugt.«

 

»[D]er alles kontrollierende, alles betäubende Schreckenspol Iwan mit dem messerscharfen Dimitrij Schaad [wird] zum medusenhaften Clou des Abends.«

Berliner Zeitung, Doris Meierhenrich

»[E]in Abend zur rechten Zeit«

 

»[András Dömötör] spürt in seinem Debüt auf der großen Gorki-Bühne durchaus der Kernfrage des Dramas nach: Was für eine Generation wächst heran, wo es kein humanistischen Fundament mehr gibt und keinen Glauben […], wo die Eltern keine Moral vorleben, sondern rohe Kleinbürgerlichkeit? Die Antwort ist ein Alptraum. Einer, der wahres Splatterformat gewinnt.«


»Dömötör erzählt Die Letzten als Schauermärchen hinter Glas.«

Tagesspiegel, Patrick Wildermann

»Ein Familiendrama, das hier als lustige Horror-Farce vorgeführt wird.«

Deutschlandfunk, Eberhard Spreng