Fucking Truffaut
FUCKING TRUFFAUT - © Karolina Jóźwiak
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Fucking Truffaut

Koproduktion

»Every film about war ends up being pro-war« (François Truffaut)

Fucking Truffaut, von Bliadski Circus Queelective für das Maxim Gorki Theater erarbeitet, stellt unter der Leitung der ukrainischen Regisseurin Roza Sarkisian Fragen wie: Können wir neue Narrative des Kriegsdiskurses erforschen und entdecken? Ist kritische Kunst möglich in Zeiten, in denen die gesamte Kultur auf eine Propagandaschiene gebracht wurde? Wie kann man dem Kreislauf der Reproduktion des künstlerischen militaristischen Diskurses entkommen? Braucht die Gesellschaft das Theater, wenn Kamikaze-Drohnen über unsere Köpfe hinwegfliegen? Um die Antworten auf diese Fragen zu erforschen, geht die Praxis von Bliadski Circus Queelective nicht von einem Diskurs des Traumas aus, sondern von einer Performance der Möglichkeiten. Dadurch stellt Queelective Kriegsdiskurse, -erfahrungen und -darstellungen auf den Kopf. Der besondere Gast des Abends ist Antonina Romanova – eine ukrainische queere Künstlerin und trans Soldatin – die sich über das Internet mit Berlin verbinden wird.


Auf Englisch, Ukrainisch mit deutschen Übertiteln


Von und mit Bliadski Circus Queelective Regie Roza Sarkisian Komposition Alexandra Malatskovskaya Video Magda Mosiewicz & Antonina Romanova Kostüm Babcia, Kiju Klejzik & Vrona (Arek Koziński) Raum Kiju Klejzik Dramaturgie Krysia Bednarek Kuration Dominika Mądry Mit Alexandra Malatskovskaya, Antonina Romanova, Babcia, Kiju Klejzik & Vrona (Arek Koziński)

Am 21/Juni mit Special Guest Aleksandra Chrzanowska


Hinweis: Die Produktion enthält Stroboskop-Lichteffekte, die negative Auswirkungen auf lichtempfindliche Zuschauer*innen haben können.


Gefördert von der Reszka Foundation und der Stadt Warschau.
Eine Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater Berlin und dem Teatr Dramatyczny Warschau.

Gefördert vom BERLINER KÜNSTLERPROGRAMM DES DAAD AUS MITTELN DES AUSWÄRTIGEN AMTES (AA)


Poster: Nina Budzyńska
Fotos: Karolina Jóźwiak



Im Rahmen des 6. Berliner Herbstsalon 2023 LOST – YOU GO SLAVIA