CAN DÜNDARS THEATER KOLUMNE #16

CAN DÜNDAR’IN TİYATRO SÜTUNU

Can Dündars Theater Kolumne

 

– Sein oder nicht sein, das ist hier die Fra… Ah?
Was soll das?
– Haha, das Stück wurde verboten…
Und Sie sind verhaftet!

Zeichnung: Serkan Altuniğne* 

 

Das ewige Leid des Theaters


(Türkçe orijinal metin için aşağı kaydırın. / Bitte scrollen Sie für die türkische Originalversion der Kolumne nach unten.)

Erster Akt: Die Generation vor mir 

Nâzım Hikmet war in jener Nacht im Hotel Moskau in großer Aufregung. Nach 13 Jahren Haft in der Türkei war er in die Sowjetunion geflüchtet, wo er herzlich aufgenommen wurde. Seine Genoss*innen kannten ihn als Dichter, in dieser Nacht präsentierte er sich erstmals als Theaterautor.  Sein Stück »Gab es einen Ivan Ivanovich, oder nicht?«, das er 1954 verfasst hatte, war eine ernstzunehmende Systemkritik. Das Stück erzählt von einem fleißigen sozialistischen Beamten, der sich nach seiner Beförderung, umringt und fetischisiert von Speichellecker*innen, vom Volk entfremdet und diktatorische Züge annimmt. Stalin war noch nicht lange tot und die Entstalinisierungskampagne hatte noch nicht begonnen. Der Dichter hatte die bevorstehende Veränderung gespürt und sie auf die Bühne gebracht. Die Premiere im Theater der Satire bekam Standing Ovations. Als Nâzım Hikmet vor der zweiten Vorstellung den Regisseur Valentin Pluchek anrief, musste er erfahren, dass das Theater von berittenen Polizisten umzingelt worden war. Den Zuschauer*innen wurde mitgeteilt, dass das Stück verboten sei. Die kommunistische Partei hatte das Werk geprüft und festgestellt, dass der Autor »versucht habe, die negativen Eigenschaften der sowjetischen Politiker hervorzuheben«. Daraufhin hatte das Ministerium für Kultur die Aufführung des Stücks gestoppt. Nâzım Hikmet wurde Opfer der Bürokratisierung, die er zu kritisieren wagte. 
Als seine damalige Lebensgefährtin Galina Grigoryevna nachts ins Hotel kam, fand sie den Dichter bewegungslos. Er hatte eine Überdosis Schlaftabletten genommen. Sofort brachte man ihn ins Krankenhaus, wo sein Magen gespült wurde. 
Der Wind des Wandels, den er mit seinem verbotenen Stück angekündigt hatte, sollte schon kurze Zeit später in der Sowjetunion wehen.


Zweiter Akt: Meine Generation

April 1972. Seit dem Militärputsch in der Türkei war ein Jahr vergangen. Der Ausnahmezustand dauerte an. 
Das Ankara Sanat Theater (AST) hatte im zehnten Jahr seines Bestehens das Stück »Furcht und Elend des Dritten Reichs« von Bertolt Brecht in sein Repertoire aufgenommen. Es war, als würde die historische Furcht und das Elend nun in einer anderen Zeit und in einem anderen Land aufs Neue gelebt werden. Bei der fünften Vorstellung war der Saal voll mit Studierenden der Politikwissenschaften. Kurz bevor der Vorhang hoch gehen sollte, kam ein Militäroffizier mit der Bekanntmachung der Kriegsrechtskommandatur von Ankara. Das Stück wurde für »mutwillig und intentional« befunden und das Theater wegen »bedenklicher« Aktivitäten auf unbestimmte Zeit geschlossen.  
Die Schauspieler*innen haben das Theater kurze Zeit später unter dem Namen »Ankara Theater« wieder eröffnet. Im Jahr 1974 inszenierten sie wieder ein Stück von Brecht: »Die Mutter« nach dem gleichnamigen Roman von Maxim Gorki. Es war die Türkei-Premiere des Stückes. »Die Mutter« wurde 105 Mal gespielt und stieß auf großes Interesse. 58.000 Zuschauer sahen es sich an und man bereitete sich auf eine Tournee vor. Das große Interesse beunruhigte das Militär. Auch dieses Stück wurde verboten, auch dieses Theater versiegelt. Der Staatsanwalt leitete eine strafrechtliche Verfolgung ein. Von den Regisseur*innen über die Schauspieler*innen bis hin zu den Beleuchter*innen und dem Kantinenwart wurden alle Mitarbeiter*innen des Theaters verhört. Am Ende wurden sie verklagt und beschuldigt, »kommunistische Propaganda zu verbreiten, die Regierung, das Militär und die Justiz zu diskreditieren, zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten Hass zu säen, sowie das Volk zu Straftaten anzustiften«. Doch in der Zwischenzeit gab es wieder freie Wahlen und es wurde mit den Sozialdemokraten als stärkste Partei eine Koalition gegründet. Das zuständige Staatssicherheitsgericht überwies den Fall an Sachverständige. Drei Akademiker*innen entschieden, dass das Stück keinen Straftatbestand erfüllte. Das Gericht hat daraufhin das Verfahren eingestellt. »Die Mutter« wurde freigesprochen.


Dritter Akt: Die Generation meines Sohnes

Im November 2015 hatte das Solostück »Nur ein Diktator« mit dem Schauspieler Barış Atay am Theater Emek Sahnesi in Istanbul seine Uraufführung. Die Nachwirkungen der Gezi-Proteste waren noch immer zu spüren und Atay war einer der populären Gesichter des Protests. Das Stück spielt im Palast eines Diktators, der behauptet: »Der Staat bin ich«. Natürlich wusste das Publikum, wer gemeint war. 
Erdoğan, der den Putschversuch von 2016 zu seinem Vorteil zu nutzen wusste, hatte 2017 mit einem Referendum, das das Parlament de facto entmachtete, seine Alleinherrschaft erklärt. Von nun an war er die Legislative, die Exekutive, die Judikative und der Staat selbst. Und natürlich würde unter der repressiven Herrschaft auch das Theater seinen Teil abbekommen. 
2018 wurde Atays Stück vom Gouvernement von Ankara auf unbestimmte Zeit verboten. Der Gouverneur verfügte, dass die Aufführung des Stücks »einen Teil der Gesellschaft, der sich durch Klasse, Rasse, Religion, Glaubensrichtung oder geografische Herkunft vom anderen unterscheide, zu Hass und Feindschaft aufwiegeln und die öffentliche Ordnung gefährden« könne. Ferner könnten Anfeindungen und Provokationen gegen die Gruppe und die Personen, die an dem Stück beteiligt seien aufgrund von »gewissen gesellschaftlichen Empfindlichkeiten« die Folge sein. Das Gouvernement verstand die Aufführung des Stückes regelrecht als Kriegserklärung und verbot sowohl das Stück als auch alle anderen Veranstaltungen, an denen Barış Atay beteiligt war. Mit dieser Verfügung wurde ein Exempel statuiert: »Nur ein Diktator« wurde nach Ankara in Istanbul und dann in der ganzen Türkei verboten.
Es war ein Stück, das zur Realität wurde. In der Stadt Artvin sagte Atay dem Publikum, das weggeschickt wurde: »Sie haben uns in der Praxis gezeigt, was ein Diktator ist. Besser könnt ihr es im Stück nicht sehen«.  Doch dieses Mal geschah etwas anderes: Die Theaterplattform, die die Gefahr erkannte, rief alle Theater im Land auf, am gleichen Tag, zur gleichen Zeit, den Stücktext auf ihren Bühnen zu lesen. Der Aufruf mit dem Hashtag #DiktatörüOkuyoruz (Wir lesen den Diktator) verbreitete sich in kürzester Zeit in der ganzen Türkei. Obwohl die Polizei von Theater zu Theater zog, war am Montag, dem 29. Januar 2018, um 20:30 Uhr von Hunderten von Bühnen »Nur ein Diktator« zu hören. Doch Barış Atay konnte das Stück dann nur noch im Exil im Gorki spielen.

Das Theater war schon immer das Ziel von Regierungen, die keine Kritik duldeten. Ich habe nur drei kleine Beispiele der letzten drei Theatergenerationen wiedergegeben. Das Leid bleibt aktuell. Erst zum Ende des letzten Monats wurde 150 Künstler*innen des Türkischen Staatstheaters und der Staatsoper grundlos gekündigt. »Grundlos« bedeutet in diesem Fall, dass die Regierung ihre Profile in sozialen Netzwerken beobachtet und dass die »politische Säuberung« in der Bürokratie nun auch an den Toren des Theaters angelangt ist. 
Glücklicherweise funktioniert aber die internationale Solidarität unter den Künstler*innen. Das Theater Bonn hat das Jahr 2020 mit solch einem Beispiel der Solidarität eröffnet. Es widmete die Oper »Fidelio«, die anlässlich Beethovens 250. Geburtstag aufgeführt wurde, den politischen Gefangenen in der Türkei. Bilder von politischen Gefangenen wie Ahmet Altan, Selahattin Demirtaş, Nedim Türfent und Gültan Kışanak wurden auf die Bühne projiziert. 
Wenn Sie das Gorki betreten oder verlassen, denken Sie bitte daran, mit welchen Risiken der Vorhang auf den Bühnen in der Vergangenheit und – an manchen Orten – auch heute noch hochgeht. Zeigen Sie Ihre Solidarität mit den Menschen, die all diese Risiken mit Mut auf sich nehmen und beharrlich auf die Bühne treten, sowie mit den Menschen, die für die Freiheit der Kunst kämpfen – damit wenigstens die Generationen nach meinem Sohn in ein freies Theater gehen können. 


TİYATRONUN BİTMEYEN ÇİLESİ

1. Perde: Benden önceki kuşak 

Nâzım Hikmet o gece Moskova Oteli’nde heyecan içindeydi. 
13 yıl hapislikten sonra Türkiye’den gizlice çıkıp geldiği ve büyük coşkuyla karşılandığı Sovyetler’de, onu aslen şair kimliğiyle bilen yoldaşlarının huzuruna, bu kez oyun yazarı olarak çıkacaktı. 1954’te yazdığı “İvan İvanoviç var mıydı, yok muydu” adlı oyun, ciddi bir sistem eleştirisi içeriyordu. Oyunda çalışkan bir sosyalist önderin, kendisini çevreleyen dalkavukların etkisiyle nasıl halktan kopup putlaştırıldığı ve bir diktatöre dönüştüğü anlatılıyordu.
Stalin yeni ölmüştü; “deStalinizasyon” kampanyası henüz başlamamıştı. Şair, yaklaşan değişimi hissetmiş, sahneye çıkarmıştı.
Yergi Tiyatrosu’ndaki ilk gösterim, ayakta alkışlanmıştı. Nâzım, ikinci gösterim öncesi oyunun yönetmeni Valentin Pluçek’i aradığında tiyatro binasının atlı polislerce çevrildiğini öğrendi. Gelen seyircilere, oyunun yasaklandığı söyleniyordu.
Komünist Parti eseri incelemiş ve yazarın, “Sovyet yöneticilerinin olumsuz yönlerini vurgulamaya çalıştığı”nı saptamıştı. Bunun üzerine Kültür Bakanlığı oyunun gösterimini durdurmuştu.
Nâzım, eleştirmeye kalkıştığı bürokratikleşmenin kurbanı olmuştu. 
Birlikte yaşadığı Galina Grigoryevna gece otele döndüğünde, şairi, içtiği uyku ilaçlarından zehirlenmiş halde yatarken buldu. Hemen hastaneye götürülüp midesi yıkandı.
Yasaklanan oyunuyla haberini verdiği değişim rüzgârı, oyununun yazılmasından çok kısa bir süre sonra Sovyetler’i etkisine alacaktı.
 

2. Perde: Benim kuşağım

    1972 yılı Nisan ayı…
    Türkiye’de hükümeti deviren askeri darbenin üzerinden bir yıl geçmişti. Sıkıyönetim sürüyordu.
    Ankara’nın 10 yıllık tiyatrosu Ankara Sanat (AST), Bertolt Brecht’in yazıp yönettiği “Hitler Rejiminin Korku ve Sefaleti”ni repertuarına aldı. Tarihten anımsanan bir korku ve sefaletin, başka bir tarih ve coğrafyada yinelenişini sahneliyordu adeta... Beşinci gösterimde salon, Siyasal Bilgiler Fakültesi öğrencileriyle doluydu. Tam başlayacaklardı ki, bir rütbeli asker, Ankara Sıkıyönetim Komutanlığı’nın bildirisini getirdi. Oyun “kasıtlı ve maksatlı” bulunmuş, “sakıncalı” faaliyeti nedeniyle tiyatro topluluğu süresiz olarak kapatılmıştı.
    Oyuncular, kısa bir süre sonra topluluğu “Ankara Tiyatrosu” adıyla, yeniden devreye soktular. 1974’te bu kez Gorki’nin romanından yine Brecht’in oyunlaştırdığı “Ana”yla sahneye çıktılar. Bu, oyunun Türkiye’de ilk sahnelenişiydi. “Ana”, 105 kez oynandı, büyük ilgi gördü; 58 bin seyirciye ulaştı, yaz turnesi hazırlığına girişti. Ancak bu ilgi de askerleri rahatsız etti. Bu oyun da yasaklandı, bu tiyatro da mühürlendi. Savcılık kovuşturma açtı, metin incelendi, yönetmeninden oyuncusuna, ışıkçısından büfecisine kadar AST’ın bütün çalışanları sorguya çekildi. Sonuçta oyunda, “komünizm propagandası yapıldığı, hükümetin, ordunun ve yargının manevi şahsiyetine hakaret edildiği, toplumun farklı sınıfları arasına kin tohumu serpildiği, halkın suç işlemeye kışkırtıldığı” gerekçesiyle dava açıldı. Ancak o arada seçimler yapılmış, sosyal demokratların öncülüğünde bir koalisyon kurulmuştu. Davayı üstlenen Devlet Güvenlik Mahkemesi konuyu bilirkişiye havale etti. Metni inceleyen üç akademisyen, oyunda suç unsuru olmadığına hükmetti. Mahkeme bunun üzerine takipsizlik kararı verdi. “Ana”, serbest bırakıldı.
 

3. Perde: Oğlumun kuşağı

2015 yılı Kasım ayında Barış Atay, Emek Sahnesi’nde “Sadece Diktatör” adlı tek kişilik oyunu oynayacağını duyurdu. 2013 yazındaki Gezi isyanının ateşi hala tütüyordu. Atay, o isyanın ön plandaki figürlerinden biriydi. Oyun, “Devlet benim” diyen bir diktatörün sarayında geçiyordu ve elbette her izleyen, oyunda kimin kastedildiğini anlıyordu.
    2016’daki darbe girişiminin sunduğu fırsatları değerlendiren Erdoğan 2017’de, parlamentoyu işlevsizleştiren bir referandumla Başkanlığını ilan etti. Artık yasama da, yürütme de, yargı da, devlet de kendisiydi. Ve elbette bu baskıcı hükümranlıktan tiyatro da payını alacaktı.
    2018 başında Atay’ın oyunu Ankara Valiliği tarafından süresiz olarak yasaklandı. Valiliğe göre oyunun sahnelenmesi, “halkın sınıf, ırk, din, mezhep ya da bölge bakımından farklı özelliklere sahip bir kesimini, diğer kesim aleyhine kin ve düşmanlığa alenen tahrik edebilir ve kamu güvenliği açısından açık ve yakın bir tehlike yaratabilir”di. Hatta, “bir takım toplumsal duyarlılıklar nedeniyle”, tiyatro organizasyonuna katılacak grup ve şahıslara yönelik tepki ve provokasyonlar olabilirdi. Valilik, bir oyunun sahnelenmesini adeta savaş ilanı saymış ve oyunla birlikte Barış Atay’ın tüm etkinliklerini de yasaklamıştı. Bu karar örnek oldu: “Sadece Diktatör”, Ankara’nın ardından önce İstanbul’da, sonra bütün Türkiye’de engellendi. 
    Oyundu, gerçek olmuştu. Atay, Artvin’de kapıdan çevrilen seyircilere, “Bize oyunda anlattığımız Diktatör’ün ne olduğunu pratik olarak gösterdiler. Bundan daha iyisini izleyemezsiniz” dedi.
    Ancak bu kez farklı bir şey oldu: Tehlikeyi sezen Tiyatrolar Platformu, ülke çapında tüm tiyatrolara, aynı gün, aynı saatte oyun metnini seyircilere okuma çağrısı yaptı. #DiktatörüOkuyoruz” hashtagıyla yapılan çağrı, bir anda Türkiye’ye yayıldı. Polis tiyatro tiyatro dolaşıp “Burada Diktatör oynuyor mu” diye oyun avına çıktıysa da yasaklı “Diktatör”, 29 Ocak 2018 Pazartesi günü saat 20.30’da, yüzlerce sahneden ses verdi. Barış Atay ise, oyunu ancak sürgünde Gorki’de oynayabildi.

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Tiyatro, her daim, eleştiriye tahammülsüz iktidarların hedefi 
oldu. Ben, sahnedeki son üç kuşağın çektiği çileden üç küçük örnek aktardım sadece…
    Bu çile, bugün misliyle devam ediyor. Daha geçen ay, Devlet Tiyatrosu’nda ve Devlet Opera ve Balesi’nde 150 sanatçının işine nedensiz son verildi. “Nedensiz” derken, hepsinin sosyal medya hesaplarının hükümetin yakın takibinde olduğunu ve bürokrasideki “siyasi temizliğin”, tiyatro kapısına dayandığını söylemem gerek.
    Neyse ki sanatın, sanatçının evrensel dayanışması devrede… Bonn Tiyatro ve Operası 2020 programına böyle bir dayanışma örneğiyle başladı. Beethoven’in 250. doğumgünü nedeniyle sahnelenen “Fidelio” operasını Türkiye’deki siyasi tutuklulara adadı. Ahmet Altan, Selahattin Demirtaş, Nedim Türfent, Gültan Kışanak gibi siyasi tutsakların fotoğrafları sahneye yansıdı. 
    Gorki’ye girerken ya da Gorki’den çıkarken, tiyatronun dün ve –bazı yerlerde hala- bugün ne risklerle perde açabildiğini hatırlayın lütfen…
    O riskleri göze alarak cesaret ve inatla sahneye çıkanlara, sanatın özgürlüğü için mücadele edenlere destek verin –ki hiç değilse oğlumdan sonraki kuşak, özgürce tiyatro izleyebilsin.


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