Ersan Mondtag

Ersan Mondtag wurde 1987 in Berlin geboren und arbeitet als Regisseur zwischen den Feldern Theater und Musik, Performance und Installation. 2012 gründete er in München das »KAPITÆL ZWEI KOLEKTIF« und konzipierte im Kollektiv Dauerperformances, experimentelle Partyformen sowie interdisziplinäre Theaterarbeiten. Für die Schaustelle der Pinakothek der Moderne realisierte er mit Olga Bach Konkordia, eine neuntägige Dauerperformance. Seine Inszenierungen am Schauspiel Frankfurt und am Staatstheater Kassel wurden unter anderem zum »radikal jung« Festival und zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Das Fachmagazin Theater heute kürte Mondtag zum Nachwuchsregisseur des Jahres 2016, sowie Bühnenbildner und Kostümbildner des Jahres. Im Studio Я erarbeitete er im Rahmen des Formats »New Voices« EIN REQUIEM DEUTSCHER GERICHTSSPRACHEN. Außerdem inszenierte er am Maxim Gorki ÖDIPUS UND ANTIGONE und SALOME. Seine Inszenierung von Sibylle Bergs Hass-Triptychon - Wege aus der Krise wurde bei den Wiener Festwochen uraufgeführt und feiert in der Spielzeit 2019/20 Premiere am Gorki.