CAN DÜNDARS THEATER KOLUMNE #7

CAN DÜNDAR’IN TİYATRO SÜTUNU

Zeichnung: Serkan Altuniğne

Zeichnung: Serkan Altuniğne*
Can Dündar: Ich vergesse nie…Ich vergesse nie, wie wir…Mein Gott, ich hab’s vergessen…
Enkel: Mann, Opa, ich weiß… Wie ihr damals im Gorki auf der Bühne…
Can Dündar: Das doch nicht…Das vergesse ich nie!

 

Hinter den Kulissen des Gorki…

(Türkçe orijinal metin için aşağı kaydırın. / Bitte scrollen Sie für die türkische Originalversion der Kolumne nach unten.)


Wissen Sie, was hinter dieser anmutigen Bühne, die den ganzen Tag von Licht durchflutet und mit Applaus geheiligt wird, vor sich geht? 
Ich hatte das Glück, diese verführerische Schönheit ungeschminkt zu sehen. 
Es passierte folgendermaßen:
Shermin Langhoff wollte ein Panel zu unserem vor zehn Jahren ermordeten Freund, dem Journalisten Hrant Dink, organisieren. Ich sagte ihr, dass Panels heutzutage nicht die erhoffte  Wirkung erzielen. 
»Das ist doch ein Theater, warum denkst du nicht über eine Bühnenproduktion nach«, fragte ich. 
»Wer soll das denn schreiben?« war ihre Gegenfrage.
Ich weiß nicht, woher ich den Mut genommen habe, aber ich antwortete, dass ich es schreiben würde.
Danach habe ich mich hingesetzt und so gut ich konnte, einen Text über Hrant geschrieben. Gemeinsam mit dem Regisseur Hakan Savaş Mican und dem Dramaturgen Tunçay Kulaoğlu haben wir das Stück konzipiert. 
Doch dann kam die schwierigere Frage: 
»Wer soll auf der Bühne stehen?«
Und so habe ich mich nach dieser Fangfrage, deren Antwort schon feststand, auf der Bühne dieses Theaters, einem Erbe aus dem 19. Jahrhundert, wiedergefunden.
Ich möchte Ihnen aus dem Blickwinkel eines Laien von der Arbeit hinter den Kulissen dieser Bühne berichten:

                                                         ***

Der große türkische Schriftsteller Çetin Altan, der im letzten Jahr verstarb, erzählte in einer seiner Schriften von den Kesselräumen der großartigen weißen Schiffe, die über weite Meere fahren:
»Am Ofen, der wie ein Drache Feuer spuckt, mühen sich verschwitzte Maschinisten mit nackten Oberkörpern ab… enge Brücken erstrecken sich wie eiserne Skelette… Dieselschlieren… steile Stufen… eine Hölle ohne Himmel, ohne Meer, ohne Gischt…«
»Man würde dort keine Minute verbringen wollen, aber diese Hölle ist es, die die Schiffe bewegt«, sagt Altan. »Schiffe, die keine Hölle haben, können sich nicht fortbewegen, so elegant sie auch sind.«

Hinter der Bühne des wunderbaren Gorki ist es nicht wie in einer Schiffshölle. Aber dort gibt es Ameisen, die mit Blut, Schweiß und Tränen das Schiff fortbewegen. Es ist auch kein Kesselraum, in dem man keine Minute verbringen möchte; im Gegenteil, ein freudvoller Hinterhof, den man ohne Kostüm betreten darf…

Da unsere leuchtende Bühne ständig belegt ist, haben wir die ersten Proben im »Exil« durchgeführt: Die Probebühne, die früher eine Fabrik war und am Rande der Stadt gelegen ist, war Heimat unseres Stückes in der Entwicklungsphase. Was mir als erstes auffiel war die »stressfreie Disziplin«. Koordinierte Menschen, die ihre Arbeit mit Verantwortung, Ernsthaftigkeit und Eifer, wie im Takt einer Maschine machen… 
Den Großteil des Teams habe ich dort kennengelernt und habe mich dabei gefühlt wie ein Diplomat auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen.
Die Bühnenbildnerin Arsinée Khanjian kam aus Kanada, der Pianist François Regis aus Frankreich. Eine der beiden Stimmen, die den Text vertonen würden, war Elmira Bahrami, eine Iranerin mit aserbaidschanischen Wurzeln, die andere gehörte Mehmet Ateşçi, ein in Berlin geborener Türke…
Auf der Bühne dieser Stadt der Migration werden vier, fünf Sprachen gleichzeitig gesprochen, als spiegelte sie ihre interkulturelle Struktur wider, doch hauptsächlich war die Stimme der Kunst zu hören. Und ich beobachtete mit Verwunderung und Entzücken, wie die Zeilen, die ich auf ein einfaches Blatt Papier geschrieben hatte, zu einem beeindruckenden Stücktext wurden. 

                                                         ***

Schließlich hatten wir es uns verdient, unsere Proben vom Fabrik-Exil auf die Gorki-Bühne zu verlegen. Ich verrate Ihnen ein paar Geheimnisse über den Maschinenraum dieses »schönen Schiffes«:
Gleich rechts neben der Bühne ist ein kleiner Regieraum hinter dem Vorhang versteckt. Der Bühnenverkehr wird dort geregelt. Geht man daran vorbei, kommt man durch eine schmale Tür hinter die Bühne. Der Ort, an dem die Energie gebündelt und auf die Bühne getragen wird, ist weitläufig; er hat das Flair eines unordentlichen Ateliers, wo einige Reste eines Bühnenbildes, alte Textbücher oder ein Glas, aus dem vor dem Auftritt noch ein Schluck getrunken wurde, herumliegen. Dort sind Solist*innen, die Stimmproben machen, Schauspieler*innen, die ihre Texte murmeln, Ankleider*innen, die den Kostümen den letzten Schliff geben, Maskenbildner*innen, die übermüdete Gesichter mit farbigen Pinseln auffrischen.
Ich muss zugeben, dass alle gemeinsam die Hinterbühne in ein Paradies verwandelt haben, um den aufgeregten Amateur auf der Bühne zu beruhigen. Wären sie nicht gewesen, hätte ich weder den Mut gehabt, auf die Bühne zu treten, noch mit zwei meisterhaften Stimmen das traditionelle türkische Lied „Karadır Kaşların“ (Schwarz sind deine Augenbrauen) zu singen.
Auf der Bühne gibt es eine faszinierende Zusammenarbeit und Koordination, die man aus den Rängen nicht erkennen kann – oder die ich zumindest bis heute nicht kannte. Ein Augenzwinkern von François, das unscheinbare Nicken von Elmira, wenn sie anfängt, zu singen, die kurze Replik, die Mehmet flüstert, sind Lebensretter.
Trotzdem gab es sicher einen Unterschied zwischen dem Posen vor einem leeren Saal und dem Spielen vor 430 Menschen… Deshalb wartete ich neugierig darauf, was ich am Abend der Vorstellung zustande bringen würde.
                                                 
                                                         ***

Am 19. Januar diesen Jahres war ich überrascht darüber, wie all das unordentliche Material in so kurzer Zeit und Dank der Talente aller zu einem Ganzen zusammengetragen wurde. In den einfachen, aber komfortablen Garderoben, die in den oberen Stockwerken den Schauspieler*innen zur Verfügung gestellt werden, ruhte ich mich ein wenig aus… Dann wurde ich zur Bühne gerufen. Menschen, die seit Tagen ihre Körper in bequeme Jeans und weite Pullis gehüllt hatten, sahen in ihren schicken Kostümen und dem frischen Makeup äußerst anmutig aus.
Die eintretenden Zuschauer*innen hinter dem Vorhang zu beobachten löste in mir nicht das Vergnügen eines Spanners, sondern eher Prüfungsangst aus… Doch die Rituale, diese Angst zu überwinden habe ich dort auch gelernt. Die Schauspieler*innen versammeln sich im Kreis, wie Fußballer vor einem Spiel, atmen tief ein und aus, durch die ineinander verschränkten Arme fließt die Energie… Und danach wünschen sich alle gegenseitig Glück und »tütütü«en sich über beide Schultern, als hauchten sie ein Gebet aus… Das gab mir die Stärke, die Stimmung hochzuhalten.
Als sie »los« sagten, machte ich den ersten Schritt auf die Bühne.
Ich spürte die Lichtpfeile des Gorki auf meinem Körper. Die Zuschauer*innen waren nur noch unsichtbare kleine Bewegungen… Wissend, dass 860 Augen mich ansahen, und gleichzeitig dies verdrängend, stellte ich mich an den Rand der Bühne. François zwinkerte und ich begann, meine Geschichte zu erzählen.
Nach einer Stunde, während ich mich vor dem tobenden Applaus des Publikums verneigte, hatte ich ein Abenteuer erlebt, von dem ich meinen Enkeln erzählen werde:
»Ich werde es nie vergessen, wie wir damals im Gorki auf der Bühne standen…«

*Zeichnung: Serkan Altuniğne ist einer der bekanntesten Karikaturisten und Drehbuchautoren in der Türkei und zeichnet seit 2002 Karikaturen für das wöchentlich erscheinende Istanbuler Satiremagazin "Penguen".
 


Gorki’nin sahne arkasında…

Gün boyu ışıklarla yıkanan, alkışlarla kutsanan bu alımlı sahnenin ardında ne var biliyor musunuz?
Ben, bu frapan güzelliği, makyajsız görme şansına kavuştum.
Şöyle oldu:
Sevgili Şermin Langhoff 10 yıl önce katledilen gazeteci dostumuz Hrant Dink için bir panel düzenlemek istiyordu. Artık panellerin beklenen etkiyi yaratmadığını söyledim.
“Burası bir tiyatro... Neden bir sahne etkinliği düşünmüyorsun” diye sordum.
“Kim yazacak” diye sordu.
Nasıl bir cesaretle bilmem, “Ben yazarım” dedim.
Sonra da oturup sevgili Hrant’ı dilim döndüğünce anlatan bir metin kaleme aldım. Yönetmenimiz Hakan Savaş Mican ve duramaturg Tunçay Kulaoğlu’yla birlikte sahneye uyarladık.
Ardından daha zor soru geldi:
“Kim sahneye çıkacak?”
Ve evet, cevabı önceden hazırlanmış tuzak sorunun ardından, kendimi bu 19. yüzyıldan miras yapının, çok görüp geçirmiş sahnesinde buldum.
Bir acemi gözüyle, size o sahnenin arkasını anlatmak istiyorum:
 
                                                         ***
 
Önceki yıl kaybettiğimiz büyük Türk yazarı Çetin Altan, bir yazısında engin denizlerde süzülen muhteşem
beyaz gemilerin kazan dairelerini anlatır:
“Canavar gibi yanan ocağın başında, yarı beline kadar ter içinde çabalayan çıplak çarkçılar… demir iskeletler gibi uzayan dar köprüler… mazot bulaşıkları… dik basamaklar… göksüz, denizsiz, köpüksüz bir cehennem…”
“Orada bir dakika bile durmak istemezsiniz, ama gemileri yürüten, o cehennemdir” der Altan; “Cehennemi olmayan gemiler, ne kadar süslü olsalar da yürüyemezler.”
Muhteşem Gorki’nin kulisi, bir gemi cehennemine benzemiyor.
Ama orada da kan ter içinde gemiyi yürüten karıncalar var. Yine de bir dakika bile durmak istemeyeceğiniz bir kazan dairesi değil kulis; tersine, kostümsüz girilebilen neşeli bir arka bahçe…
Işıklı sahnemiz her daim dolu olduğundan ilk provaları,
“sürgünde” yaptık: Şehrin çeperindeki, fabrika binasından bozma sanat atölyesi, gösterimizin kuluçka dönemine ev sahipliği yaptı. İlk dikkatimi çeken şey, “gerilimsiz bir disiplin”di. İşini sorumluluk, ciddiyet ve hevesle yapanların makine gibi işleyen eşgüdümü…
Ekibin çoğuyla orada tanıştım ve kendimi Birleşmiş Milletler Genel Kurulu’nda bir diplomat gibi hissettim. Sahne düzenlemesini yapan Arsinée Khanjian, Kanada’dan, piyanodaki François Regis Fransa’dan gelmişti. Metni seslendirecek iki isimden Elmira Bahrami, Azeri kökenli bir İranlıydı, Mehmet Ateşçi Berlin doğumlu bir Türk…
Bu göçmenler şehrinin sahnesinde, onun çokkültürlü dokusunu yansıtırcasına dört, beş dil birden konuşuluyor, ama en çok sanatın sesi işitiliyordu.   Ve ben, alelade bir kâğıda yazdığım satırların, nasıl etkili sahne repliklerine dönüştüğünü, hayret ve keyifle izliyordum.
 
                                                         ***
 
Sonunda provaları fabrika sürgününden, Gorki sahnesine taşımaya hak kazandık. Size biraz bu “güzelim gemi”nin makine dairesinden sırlar vereyim:
Sahnenin hemen sağında, perdenin ardına gizlenmiş bir küçük reji odası var. Sahne trafiği, onun içinden işliyor. Onu geçince dar bir kapıdan kulise giriyorsunuz. Sahnede açığa çıkacak enerjinin biriktiği kulis geniş; kimi dekor parçalarının, eski oyun metinlerinin, sahne öncesi yudumlanmış bir kadehin size baktığı, biraz dağınık bir atölye havasında… İçerde ses açan solistler, repliklerini mırıldanan oyuncular, giysilere son müdahaleyi yapan kostümcüler, yorgun çehreleri boyalı fırçalarla tazeleyen makyözler var.
İtiraf etmeliyim ki hepsi, sahnedeki heyecanlı acemiyi rahatlatmak için elbirliğiyle kulisi bir cennete çevirdiler. Onlar olmasa ben ne sahneye çıkmaya ve hatta ne de dünya çapında iki sese, “Karadır kaşların” türküsünde eşlik etmeye cesaret edebilirdim.
Sahnede, salondan fark edilmeyen –ya da benim bugüne kadar fark etmediğim- büyüleyici bir işbirliği ve koordinasyon var.  François’nın piyano başındaki bir gözkırpması, Elmira’nın türküye başlarkenki minicik baş hareketi, Mehmet’in fısıldadığı küçük bir replik, hayat kurtarıyor.
Yine de boş salona “rol kesmek”le, 430 kişiye oynamak arasında fark olsa gerek… O yüzden, performans gecesi ne yapıp ne yapamayacağımı merakla bekliyordum.
 
                                                         ***
 
19 Ocak geldiğinde nasıl olup da onca dağınık malzemenin, bu kadar kısa sürede böyle maharetle biraraya gelebildiğine hayret ediyordum. Üst katta oyunculara tahsis edilen sade, ama konforlu odada soluklandım biraz… Sonra kulise davet edildim. Günlerdir bedenlerini rahat kot pantolonlar ve bol kazaklar içinde taşıyanlar, şık giysiler ve taze makyajlar içinde son derece alımlı görünüyordu.
Seyircinin salona girmeye başlamasını bir perde arkasından izlemek, bir röntgenci hazzından ziyade, bir sınav stresi verdi bana… Ancak bunu yatıştıracak ritüelleri de orada öğrendim. Sahne alacak oyuncuların, maça çıkacak futbolcular gibi bir çember olup derin nefes alıp vermesi, birbirine sarılmış kollardan birbirine enerji zerketmesi… Sonra her birinin neşe içinde birbirine başarı dilerken, iki omzuna doğru dua üfler gibi “tütütü”lemesi… Tam bir moral takviyesiydi.
“Hadi” dediklerinde, sahneye ilk adımımı attım.
Gorki’nın ışıktan oklarını vücudumda hissettim. Seyirci, görünmeyen bir kımıltıydı sadece… 860 gözle bana baktıklarını bilerek, bilmezden gelerek, kenarda durdum. François, gözünü kırptı; öykümü anlatmaya başladım.
Bir saatin sonunda, seyircinin uzayıp giden alkışları önünde eğilirken, artık torunlarıma anlatacak bir maceram vardı:
“Hiç unutmam, bir gün yine Gorki’de sahnedeyiz…”


*Serkan Altuniğne Türkiye'nin en önemli karikatürist ve senaristleri arasında gösterilmektedir. Karikatürleri 2002 yılından beri haftalık mizah dergisi "Penguen" de yayınlanmaktadır.

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