Hass-Triptychon

Uraufführung in Wien: Hass-Triptychon - Wege aus der Krise

Eine Therapie in drei Flügeln

Sie leben an einem Autobahnzubringer digital vereinsamt, durch Klamotten von der Stange mühsam in einer Form gehalten. Sie haben sich und den anderen nicht viel zu sagen, die Erinnerungen sind nicht der Rede wert, die Zukunft erst recht nicht und das Gespräch mit den Kindern, Katzen, Nachbarn ist schon lange abgebrochen. Der homo europaeus jedweden Geschlechts und Alters in Sibylle Bergs neuem Stück ist in der Warteschleife der automatischen Sinnbeantwortung hängengeblieben. Aber es gibt Wege aus der Krise! Berg setzt eine Gesellschaft im psychotektonischen Prekariat auf die Couch ihres Therapeuten. Der heißt „Hassmaster“, und führt in drei lyrischen Flügelschlägen seine Probanden von der Anamnese der Tristesse, über die Erkenntnis der Wut hin zur Lösung aller Probleme. Ersan Mondtag inszeniert Bergs bitterböse Farce in einer Koproduktion mit den Wiener Festwochen als Singspiel mit Kompositionen von Beni Brachtel und Benny Claessens als Dark Angel der Gruppentherapie.

Uraufführung 24. Mai bei den Wiener Festwochen. Die Berliner Premiere findet im November 2019 im Gorki statt.
 

Foto: Esra Rotthoff

Hass-Triptychon – Wege aus der Krise ist eine Produktion des Maxim Gorki Theaters in Koproduktion mit den Wiener Festwochen

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg

Aktuelles Datum
Fr.
20:00


Uraufführung bei den Wiener Festwochen


Uraufführung bei den Wiener Festwochen

Sa.
20:00


Wiener Festwochen


Wiener Festwochen

So.
20:00


Wiener Festwochen

Anschließend Publikumsgespräch


Wiener Festwochen

Anschließend Publikumsgespräch

Team

Musik/Komposition

Bühne

Kostüme

Musikalische Einstudierung

Sounddesign

Dramaturgie

Besetzung

Bruno Cathomas

Benny Claessens

Jonas Grundner-Culemann

Johannes Meier

Abak Safaei-Rad

Aram Tafreshian

ÇİĞDEM TEKE