Simon(é) J. Paetau

Simon(é) J. Paetau hat einen deutschen Vater und eine kolumbianische Mutter. Simon(é) studierte an der Internationalen Filmhochschule in Kuba, EICTV und absolvierte mit seinem Abschlussfilm Cruising in High Heels an der Kunsthochschule für Medien, Köln. Sein Kurzfilm MILACAOS wurde zu internationalen Filmfestivals, u.a. nach Cannes, MoMA und Rotterdam eingeladen, wo er viele Auszeichnungen erhielt. Für OURY JALLOH erhielt er 2008 den deutschen Filmpreis für Menschenrechte.  Simon(é) ko-kuratierte die kollektive Ausstellung What is queer today is not queer tomorrow an der nGbK Berlin. Simon(é)s künstlerischen Projekte sind zwischen Film und Performance angesiedelt und behandeln Themen, wie künstlerische Sichtbarkeit und postmigrantische Kulturpraktiken von queeren, postkolonialen Subjekten. Letztes Jahr inszenierte Simon(é) seine erste (Theater)Performance Gritty Glamour am Ballhaus Naunynstrasse, Berlin. Weitere Filmprojekte: Lua Verde, Refugee Strike und Beyond, Queer and Beyond, POSH. Derzeit ist Simon(é) an der Postproduktion seines ersten abendfüllenden Films Queers gone rural beschäftigt und entwickelt parallel dazu das Script zu Lacrimosa, welches von der Résidence der Filmfestspiele in Cannes gefördert wird.