Berliner Korrespondenzen 4

Berliner Korrespondenzen 4

Die Auflösung der Weltordnungen

Mit Navid Kermani und Marlene Streeruwitz

Die Weltordnungen scheinen sich aufzulösen – nicht nur für den Westen geraten alte Gewissheiten mehr und mehr ins Wanken. Neue Gräben tun sich auf: Amerika kündigt alte Bündnisse auf, die Türkei driftet in ein autoritäres System ab, und mitten in Europa haben populistische Bewegungen Aufwind. Sind diese Phänomene neu, oder gab es sie schon immer im Schatten zwischen Krieg und Frieden?
 
Der Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani ist für seine Reportagen durch Gebiete gereist, in denen Krieg und Katastrophen noch allgegenwärtig sind. Wo sind die neuen Gräben, die heute aufbrechen? Gibt es eine Chance für eine friedliche Weltordnung, oder sind wir in einen Zustand der Erschöpfung verfallen? Gemeinsam mit der österreichischen Schriftstellerin und Regisseurin Marlene Streeruwitz, spricht er über alte Trennlinien und neuen Nationalismus in Europa.

 

Die Bildserie zur Reihe Berliner Korrespondenzen: Zwischen Krieg und Frieden von Esra Rotthoff reflektiert die Umbrüche und tektonischen Verschiebungen einer krisenhaften Welt zwischen Krieg und Frieden. Dabei stellt sie die verwendeten Portraits als Sinnbilder für widerstreitende Ordnungsansprüche verschiedenen Friedenssymbolen fragend gegenüber.

Berliner Korrespondenzen ist eine Reihe des Gorki Forum und der Humboldt-Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt.

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