Meteoriten
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Meteoriten

Deutschland ist im WM-Endspiel und Berlin träumt sich mal wieder in ein Sommermärchen, um für kurze Zeit die von Kriegen zerrissene Welt zu vergessen. Aber nicht alle können oder wollen sich mitreißen lassen. Udi, Roy, Serösha, Üzüm und Cato passen nicht rein, so sehr sie es auch versuchen. Queer, quer, gerade erst angekommen, schon wieder auf der Flucht voreinander und allem um sie herum. Und doch mit denselben Wünschen wie alle: nach einem Ankommen, nach Aufgehobensein, nach Familie, Haus, Kind. Ein kurzer heißer Sommer des Aufbruchs, den nicht alle überleben werden. Ovids Metamorphosen dienen Sasha Marianna Salzmann als Folie für den Marathon, in den sie ihre Figuren schickt – auf der Suche nach einem Ich fern alter Zuschreibungen.

Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters. Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am Main


Premiere: 15. April 2016

 

Team

Dramaturgie

Besetzung

MEHMET ATEŞÇİ

Mareike Beykirch

Thelma Buabeng

Dimitrij Schaad

Thomas Wodianka

Pressestimmen

Fressen, bis der Bauer schießt
„Auf traurig folgt komisch, auf Dialog folgt Exkurs. Die Schauspieler nehmen die Eskalation der Konflikte mit erotischem Schwung und mit wütiger Hingabe, die auch aus der Eitelkeit und dem leiblichen Genuss ihrer Jugend gespeist sind und bestens zur Leidenschaft der Figuren passen.“

Berliner Zeitung, Ulrich Seidler

Premiere am Gorki: Salzmanns „Meteoriten"
„Großes Kino. Beeindruckend auch Sequenzen, wenn die Spieler aus dem Stück heraustreten und von den Metamorphosen der griechischen Mythologie berichten, wenn sich das Theater aufreißt und sich direkt vermittelt.“

Siegessäule, Daniel Call

Wir Unvollkommenen
„Bei Hakan Savaş Mican wird der Text ungemein lebendig. Das liegt natürlich am grandiosen Ensemble, aus dem diesmal vielleicht der kompromisslose Mehmet Ateşçi ein klein wenig herausragt, aber auch an einer Regie, die virtuos mit Nähe und Distanz, mit Farce und Tragödie spielt, in einem Moment scharfe Karikaturen moderner Selbstfindungsabsurditäten und grotesker Beziehungsverkomplizierungen zeichnet, nur um im nächsten berührende Porträts tiefster existenzieller Verzweiflung zu malen.“

„Die Figuren wüten gegen die Unmöglichkeit, ihren Platz in einer kaum zu verstehenden Welt zu finden, die ebenso sehr außen wie innen zu verorten ist. Diese Wut, dieses Anrennen, diese Lebensgier und -lust manifestiert sich in dieser energiereichen Inszenierung.“

„Ein vor Leben berstender, ungeheuer unterhaltsamer Abend. Und ein großer. Die Quintessenz eines Gorki-Abends.“

Stage and Screen, Sascha Krieger