Ein Requiem deutscher Gerichtssprachen

von Thomaspeter Goergen  
Regie: Ersan Mondtag
stagediving


Ein Gericht. Wir sind alle angeklagt, dafür gesorgt zu haben, dass die Welt so ist, wie sie ist: ungerecht und mörderisch. Wenn tausende Menschen an den europäischen Außengrenzen sterben, ist das unterlassene Hilfeleistung, fahrlässig oder vorsätzlich? Wie funktioniert ein Sezieren der Gesellschaft vor einem Gericht? Mit Streicherquartett und Wut in der Lunge: Ein Chor greift an.


ERSAN MONDTAG, geb. 1987 in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin. Inszenierungen und Performances u.a. an der Pinakothek der Moderne, München, und am Schauspiel Frankfurt mit Einladungen 2014 und 2015 zu Radikal Jung, München. Dieses Jahr inszeniert er u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Staatstheater Kassel und im Studio Я des Maxim Gorki Theaters Berlin.

Veranstaltungsort: Studio Я

Besetzung

Tamer Arslan

TANYA ERARTSİN

Giannina Erfany-Far

Isabelle Klemt

Ruth Reinecke

Falilou Seck

Aram Tafreshian