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Berliner Korrespondenzen 2

Wie viel Ordnung verträgt die Freiheit?

Können wir die Freiheit für den Einzelnen nur erhalten, wenn wir die absolute Freiheit durch Gesetze eingrenzen? Denn wie heißt es so schön – „Freiheit für die Wölfe ist der Tod der Lämmer.“ 
Die große türkische Romanautorin Aslı Erdoğan ist eine der wichtigsten Stimmen der türkischen Opposition und wurde zur Symbolfigur für Meinungsfreiheit und das Ausmaß der türkischen Willkürherrschaft. Wegen ihrer Kolumnen in der kurdisch-türkischen Zeitung Özgür Gündem wurde sie im August 2016 zusammen mit weiteren Journalisten inhaftiert und nur für die Dauer des Prozesses unter Auflagen entlassen. In ihrem Essayband „Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch“ thematisiert sie Willkür und Unterdrückung, Gewalt, Folter, Schuld. Gemeinsam mit Prof. Dr. Susanne Baer, Richterin am Bundesverfassungsgericht, spricht sie über das spannungsreiche Verhältnis von Ordnung, Macht und Freiheit.   
 

 

Die Bildserie zur Reihe Berliner Korrespondenzen: Zwischen Krieg und Frieden von Esra Rotthoff reflektiert die Umbrüche und tektonischen Verschiebungen einer krisenhaften Welt zwischen Krieg und Frieden. Dabei stellt sie die verwendeten Portraits als Sinnbilder für widerstreitende Ordnungsansprüche verschiedenen Friedenssymbolen fragend gegenüber.

Berliner Korrespondenzen ist eine Reihe des Gorki Forum und der Humboldt-Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt.

 

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