CAN DÜNDARS THEATER KOLUMNE #2

CAN DÜNDAR’IN TİYATRO SÜTUNU

Karikatur-Serkan Altunigne

Deutsche Übersetzung: "Ich... Ich hatte meine Kopfhörer nicht dabei..."*


Ein Kommunikationsdesaster

(Bitte scrollen Sie für die türkische Originalversion der Kolumne nach unten.)

Unsere Zunge ist eines unserer seltsamsten Organe...
Sie kann einen blamieren oder aber dafür sorgen, dass man auf Händen getragen wird.
Manchmal öffnet ein einziges Wort verschlossene Türen, manchmal wiederum kann ein Wort uns vor große Hindernisse stellen.
Es ist unsere Zunge, die uns mit anderen verbindet, wenn man sie richtig einsetzt oder uns für immer voneinander trennt, wenn man sie schlecht nutzt...

***

Berlin, dessen Sprache ich noch nicht gelernt habe, behandelt mich zum Glück äußerst verständnisvoll... Es sagt mir nicht direkt ins Gesicht, dass ich hier fremd bin. Auch wenn ich Berlin nicht in seiner Sprache anspreche, hört es mir zu, versteht mich und antwortet mir in Sprachen, die ich kenne.
Doch die Mehrsprachigkeit der Stadt hat neulich für ein unerwartetes Kommunikationsdesaster gesorgt...
An jenem Tag musste ich zum Flughafen fahren.
Ich hatte ein Taxi bestellt.
Dem jungen Taxifahrer sagte ich auf Englisch, dass ich zum Flughafen muss.
Er fragte mich auf Englisch, zu welchem Flughafen ich fahren wolle. Ich nannte den Flughafen.
Bevor er losfuhr deutete er auf seinen Kopfhörer am Ohr und fragte mich höflich auf Englisch: »Ich telefoniere gerade mit meiner Freundin. Stört es Sie, wenn ich weiter telefoniere?«
»Nein, telefonieren Sie ruhig weiter«, sagte ich, lehnte mich zurück und las in meiner Zeitung.
Und dann plötzlich...
Wörter, die meinem Ohr vertraut waren, erfüllten das Taxi... Worte der Sehnsucht, die an eine Geliebte jenseits der Grenze gerichtet waren, erreichten mein Gehör:
»Ja, Süße... Wo waren wir stehen geblieben?«
Wie viele andere in Berlin war auch mein Taxifahrer ein Türke und hatte mitten in einem vertraulichen Gespräch mit seiner Freundin einen Kunden empfangen.
In der Annahme, dass sein Fahrgast ein Ausländer ist, setzte er nun sein privates Gespräch fort.
Es wäre nicht höflich gewesen, seine Unterhaltung zu unterbrechen und ihn daran zu erinnern, dass sich im Taxi zwei Türken befinden. Ich kehrte zu meiner Zeitung zurück.
Nach einer Weile jedoch wurde die Unterhaltung, die vom Fahrersitz nach hinten drang, immer vertraulicher. In dem Glauben, sein Fahrgast würde nichts verstehen, begann der junge Taxifahrer seine intimen Gedanken völlig unbekümmert auszusprechen.
Ob sie sich an »die Nacht, die wir gemeinsam verbracht haben« erinnere?
»Wie schön doch alles war«.
Er träume seit Tagen von ihr und das sorge dafür, dass das Leben einen neuen Sinn habe.
Je länger mein Fahrer redete, desto tiefer vergrub ich mich in meinem Sitz und versteckte mich immer weiter hinter meiner Zeitung.   
Unglücklicherweise hatte ich meine Kopfhörer nicht dabei...      
Während ich darüber nachdachte, wie ich mich verhalten sollte, nahm die Unterhaltung der beiden eine erotische Wendung.
Die Details jener Nacht kamen ins Spiel. Lobeshymnen wurden gesungen auf die Haare, auf die Haut, auf den Duft der Geliebten und auf ihre Dessous.
»Was für ein Blütenduft das war...«
»Und deine Unterwäsche! Wie toll sie deinem Körper stand...«
Ich fühlte mich mich wie ein ungebetener Gast inmitten einer sehr privaten Unterhaltung. Ungewollt wurde ich Ohrenzeuge von Sachen, die ich eigentlich nicht hören sollte.
Wenn ich gesagt hätte, dass ich aussteigen will, hätte ich meinen Flieger verpasst.
Wenn ich das Telefongespräch unterbrochen und gestanden hätte, dass ich seine Sprache spreche und alles verstehe, hätte er mich womöglich zur Rede gestellt, warum ich das nicht vorher gesagt hätte. Vielleicht hätte er sich geschämt oder mich angeschnauzt.
Es wäre auch nicht schicklich gewesen, wenn ich so getan hätte, als würde ich schlafen.
Zudem gab es im Wagen kein Fleckchen, wo ich mich hätte verstecken können.
Voller Schuldgefühle schaute ich zum Fenster hinaus und bemühte mich, mir ja nichts anmerken zu lassen angesichts dessen, was ich zu hören bekam. Ich litt unter Schuldgefühlen, weil ich von der Intimsphäre einer mir völlig unbekannten jungen Frau hörte.
Je mehr ich mir wünschte, die Fahrt möge sofort enden, desto länger wurde die Unterhaltung, nicht zuletzt auch der Weg zum Flughafen.
Natürlich auch die Details jener Nacht...

***

Während mein junger Fahrer seine Intimitäten unter dem angeblichen Schutzschild der türkischen Sprache immer mehr entblößte, dachte ich darüber nach, was für ein Trugschluß das war: sich verstecken hinter einer Sprache in einer kosmopolitischen Stadt wie Berlin.
Wir waren zwei Menschen, die die gleiche Sprache sprachen, in der Heimat der zweiten Sprache aber mit Hilfe einer dritten Sprache ein Kommunikationsdesaster veranstalteten.
Im Türkischen sagt man: »Die Zunge hat keinen Knochen«...
Die türkische Sprache frönt gern der Behaglichkeit. Man kann sich bilderreich ausdrücken und muss kein Blatt vor den Mund nehmen. Vor allem in Anwesenheit von jenen, die ihrer nicht mächtig sind, kann man  ausplaudern, sein Herz ausschütten. Menschen dagegen, die wie ich plötzlich in eine ungewollte Unterhaltung katapultiert werden, verschlägt es buchstäblich die Sprache oder sie verstecken sich hinter der Maske einer anderen Sprache.

***

Wie auch immer...
Die Fahrt ging zu Ende, die Unterhaltung aber nicht.
Als ich aussteigen wollte, war mein junger Fahrer immer noch mit den Details jener leidenschaftlichen Nacht beschäftigt. Er unterbrach kurz sein Telefonat, drückte auf den Taxameter, nahm das Geld entgegen, gab mir das Rückgeld und fragte mich, ob ich eine Quittung bräuchte.
»Ich brauche eine«, sagte ich, nicht ohne Angst, dass der kleinste Fehler meiner Gestik und Mimik unsere Sprachgemeinschaft enttarnen, meinen Sprachtrick verraten könnte.
Fluchtartig verließ ich den Wagen, ohne an die Quittung zu denken...
Ich rannte zum Terminalgebäude, da wurde ich von einigen türkischen Taxifahrern, die mit ihren Wagen in der Warteschlange standen, erkannt... Einer von ihnen sprach mich mit den Worten an »Bruder, du hier?” und wollte mich in ein Gespräch verwickeln. »Ich fliege nach Portugal« antwortete ich hastig und spürte plötzlich eine Hand an meiner Schulter.
Ich drehte mich um.
Es war mein Taxifahrer.
In seiner Hand die Quittung, die ich vor lauter Hektik vergessen hatte und in seinen Augen das Staunen darüber, dass wir eine gemeinsame Sprache sprachen.


BİR İLETİŞİM KAZASI


Dilimiz, en tuhaf organlarımızdan biri…
İnsanı rezil de edebiliyor, vezir de…
Bazen bir sözüyle kapılar açıyor önümüze, bazen bir gafıyla barikatlar kuruyor.
İyi kullanıldığında bizi birbirimize bağlayan da o; kötü kullanıldığında ebediyen ayıran da…

***

Dilini henüz öğrenmediğim Berlin, sağolsun son derece
anlayışlı davranıyor bana… Yabancılığımı yüzüme vurmuyor. Ona kendi diliyle hitap etmesem de dinliyor, anlıyor, bildiğim dillerden cevap veriyor.
Lakin şehrin çok dilliliği, beklenmedik bir iletişim kazasına yolaçtı geçenlerde…
Havaalanına gidecektim o gün…
Taksi çağırdım, geldi.
Genç taksi şoförüne İngilizce, »Havaalanına lütfen« dedim.
İngilizce »Tamam« dedi; hangisi olduğunu sordu. Söyledim.
Yola koyulmadan, gayet kibar bir şekilde kulaklığını işaret etti:
»Kız arkadaşımla konuşuyordum, devam etsem rahatsız olur musunuz?« diye sordu.
»Olmam, lütfen devam edin« dedim. Arkama yaslanıp gazetemi okumaya koyuldum.
Birden…
Tanıdık sözcükler yayıldı taksinin içine… Sınır ötesindeki bir sevdalıya söylenen hasret sözleri, onunla birlikte benim kulağımda yankılandı:
»Evet tatlım… Nerde kalmıştık?«
Berlin’deki çoğu taksi şoförü gibi benimki de bir Türk’tü ve sevgilisiyle samimi bir sohbetin ortasında müşteri almıştı.
Konuğunun yabancı olduğu varsayımıyla da Türkçe tatlı bir sohbete dalmıştı.
Sohbeti kesip arabada iki Türk olduğumuzu hatırlatmanın âlemi yoktu; gazeteme döndüm.
Fakat bir süre sonra direksiyon koltuğundan arka koltuğa doğru yayılan sohbet koyulaşmaya, derinleşmeye, özelleşmeye başladı. Genç şoför, konuğunun bir şey anlamadığı zannının rehavetiyle, mahrem hislerini sereserpe ortaya sermeye başladı.
»Birlikte sabahladıkları o gece”yi hatırlıyor muydu?
»Her şey nasıl da güzeldi«.
Kendisi günlerdir onun hayaliyle hayata tutunuyordu.
Şoförüm konuştukça ben arkada biraz daha koltuğa gömülüyor, elimdeki gazeteyi kaldırdıkça kaldırıyordum.
Aksi gibi telefon kulaklığım filan da yoktu yanımda…
»Ne yapmalı« diye düşünürken, ikilinin sohbeti daha da erotik bir hal aldı.
Malum gecenin ayrıntılarına girildi; sevdalının saçlarına, tenine, kokusuna, iç çamaşırlarına övgüler başladı.
»O nasıl bir çiçek kokusuydu öyle…«   
»Ya o çamaşırlar? Nasıl da yakışmıştı bedenine…«
Kendimi birden çok özel bir sohbetin davetsiz misafiri pozisyonunda hissettim. İstemeden, duymamam gerekenleri duyuyordum.  
»Sağa çek ben ineyim« desem, uçağı kaçıracaktım.
Sohbetin arasına girip itirafçı olsam, »Ben de sizin dildenim ve ne konuştuğunuzu anlıyorum« desem, »Niye daha önce söylemedin« diyecekti. Belki utanacak, belki tersleyecekti.
Uyur numarası yapsam, yakışık almayacaktı.
Arabada saklanacağım bir yer de yoktu.
Suçluluk duygusuyla camdan dışarı bakıyor ve duyduklarıma dair en ufak bir mimik vermemeye çalışıyordum.
Tanımadığım bir genç kızla ilgili özel detayları dinliyor olmanın utancını yaşıyordum.
»Bir an önce bitse keşke« dedikçe, sohbet daha da koyulaşıyor, havaalanı yolu uzadıkça uzuyordu.
Tabii malum gecenin hatıraları da…
 

***

Genç şoförüm, Türkçenin pelerinine sakladığını sandığı mahremiyetini ortaya sererken ben Berlin gibi kozmopolit bir kentte bunun ne kadar yanıltıcı bir varsayım olduğunu düşünüyordum.
İşte aynı dili konuşan iki kişi, ikinci bir dilin anavatanında, üçüncü bir dilden konuşarak bir iletişim kazasına imza atıyorduk.
»Dilin kemiği yok« derler Türkçede…
Rahatına düşkündür dilimiz, her yana dönebilir, aklına geleni söyleyebilir. Hele kendisini konuşamayan başkalarının yanında açılıp saçılabilir, içinden geldiği gibi, sereserpe konuşabilir.
Benim gibi, kazara istemediği bir sohbetin içine düşenler ise, hepten yutar dilini ya da başka bir dilin maskesine bürünür.


***

Neyse…
Yol bitti, sohbet bitmedi.
Ben inerken genç şoförüm hala şehvetli gecenin hararetli detaylarıyla meşguldü. Sohbete ara verip para göstergesine dokundu, parasını aldı, üstünü verdi, fiş isteyip istemediğimi sordu.
İngilizce »İsterim« dedim, ama artık küçük bir hatamla dildaşlığımızın ortaya çıkmasından, dil oyunumun anlaşılmasından korkuyordum.
Hızla toplanıp fişi almadan adeta kaçtım arabadan…
Alana doğru koştururken sırada bekleyen birkaç Türk taksi şoförü tanıdı beni… İçlerinden biri »Hayırdır abi, sen buralarda…« diye lafa girdi.
»Portekiz’e uçuyorum« derken birden omzuma bir el dokundu.
Dönüp baktım.
Oydu.
Elinde telaştan almayı unuttuğum fişim, gözlerinde ortak bir dil konuştuğumuzu öğrenmiş olmanın hayreti vardı.


*Serkan Altuniğne ist einer der bekanntesten Karikaturisten und Drehbuchautoren in der Türkei und zeichnet seit 2002 Karikaturen für das wöchentlich erscheinende Istanbuler Satiremagazin "Penguen".
Serkan Altuniğne Türkiye'nin en önemli karikatürist ve senaristleri arasında gösterilmektedir. Karikatürleri 2002 yılından beri haftalık mizah dergisi “Penguen” de yayınlanmaktadır.



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